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	<title>Traktat: Freimaurereien im Lichte der Geschichtserfahrungen verschiedener Zeiten - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-04-13T14:23:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Freimaurer-Wiki</subtitle>
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		<title>ChristophS: Ersetzung toter Link durch archive.org</title>
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		<updated>2025-05-22T13:22:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ersetzung toter Link durch archive.org&lt;/p&gt;
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		<author><name>ChristophS</name></author>
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		<title>ChristophS: /* Praktisches (Schnappschüsse) */ Update Link</title>
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		<updated>2025-05-21T09:38:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span dir=&quot;auto&quot;&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Praktisches (Schnappschüsse): &lt;/span&gt; Update Link&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
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		<author><name>ChristophS</name></author>
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		<title>ChristophS: Ersetzung toter Link durch archive.org</title>
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		<updated>2025-05-12T12:52:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ersetzung toter Link durch archive.org&lt;/p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.freimaurer-wiki.de/index.php?title=Traktat:_Freimaurereien_im_Lichte_der_Geschichtserfahrungen_verschiedener_Zeiten&amp;amp;diff=100348&amp;amp;oldid=100245&quot;&gt;Änderungen zeigen&lt;/a&gt;</summary>
		<author><name>ChristophS</name></author>
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		<title>ChristophS: Update Links</title>
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		<updated>2025-05-11T15:15:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Update Links&lt;/p&gt;
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		<author><name>ChristophS</name></author>
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		<title>ChristophS: Kategorie</title>
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		<updated>2025-04-09T18:34:56Z</updated>

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Bejarano, E.: Nie schweigen, 2022, S. 30.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie ist vor zwei Jahren von uns gegangen. Als Überlebende der Shoa klärte sie die nachkommenden Generationen auf. — Übrigens hat eine Freimaurerschwester ihre letzten Tage im Israelitschen Krankenhaus Hamburg miterlebt. Wie es der Zufall manchmal so will: Sie arbeitete dort in der Pflege.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Grundsätzlich gibt es heute viele Milieus mit unterschiedlicher Prägung, die oft getrennt voneinander in ihren Bubbles, in ihren Wahrnehmungsblasen existieren, und sich vor allem digital begegnen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;[[Datei:Wuppertal-2023_44-Milieus.jpg|640px]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Alle haben irgendwie eigene Grenzen des Sagbaren, eigene Weltsichten, Weitsichten, &amp;#039;&amp;#039;common myths&amp;#039;&amp;#039;. Kennt ihr die Sinus-Milieu-Studien?&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Sinus-Milieus Deutschland, URL: https://www.sinus-institut.de/sinus-milieus/sinus-milieus-deutschland (abgerufen am 10.10.2023), auch folgende Zitate.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die sind ganz spannend und werden jährlich erhoben.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Da gibt es die &amp;#039;&amp;#039;“strukturkonservative Elite”&amp;#039;&amp;#039; mit &amp;#039;&amp;#039;“klassische[r] Verantwortungs- und Erfolgsethik”&amp;#039;&amp;#039; und ihrem &amp;#039;&amp;#039;“Selbstbild als Fels in der Brandung postmoderner Beliebigkeit”&amp;#039;&amp;#039;. Oder eine &amp;#039;&amp;#039;“Bildungselite mit postmateriellen Wurzeln”&amp;#039;&amp;#039; als &amp;#039;&amp;#039;“Verfechter von Post-Wachstum, Nachhaltigkeit [...] und Diversität”&amp;#039;&amp;#039; mit einem &amp;#039;&amp;#039;“Selbstbild als gesellschaftliches Korrektiv”&amp;#039;&amp;#039; — um nur zwei Beispiele zu nennen. Manchmal frage ich mich, wie hier überhaupt noch Diskurs stattfinden kann. Doch diese Frage müssen wir uns stellen, denn auch unsere eigenen Ideale werden irgendwann erneut im Erfahrungsraum eingefordert werden.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Was alle eint, sind Arten des Erlebens. Ich denke hier an global und digital verfügbare Informationen, die auch globale Ereignisse erzeugen. Sicher weiß noch jede und jeder hier genau, wo und wobei er oder sie gerade am 11. September 2001 war, als die Nachricht kam.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Hoffmann, S.-L.: Der Riss in der Zeit, 2023, S. 353.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch bislang marginalisierte Gruppen werden durch digitale und soziale Bewegungen mehr und mehr sichtbar und formulieren ihre Interessen gegenüber Teilen der Mehrheitsgesellschaft. — Vielleicht gilt dies auch für die Freimaurereien.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Informationen und Produkte erscheinen jedenfalls als allverfügbar, so der Soziologe Hartmut Rosa.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Rosa, H.: Unverfügbarkeit, 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Doch dies treffe nur zum Schein auf alles zu. Denn echte Resonanz lasse sich nicht erkaufen, lasse sich nicht erzwingen. Sie stelle sich vielmehr ein in Begegnung mit der Welt, im Angerufen werden, im reflektiven Erleben des Anderen und Fremden, aber auch des Eigenen und Heimischen. Meine lieben Geschwister, bleiben und werden wir darum mit unseren Logen weiterhin echte Zentren der Resonanz und eines offenen Diskurses. Denn Restriktion und Avantgarde sind seit der Moderne die beiden Säulen im Vorhof des Tempels der Humanität — wie wir heute gesehen haben —, mit denen wir, Generation für Generation, uns selbst und die Welt erleben und gestalten.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;[[Datei:Wuppertal-2023_45-Schluss.jpg|640px]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Die Freimaurereien sind wie ein Fächer, der sich Anfang des 18. Jahrhunderts gewaltig zu öffnen begann. Durch Emanzipation und neue Kommunikationsmittel werden sie einander wieder mehr und mehr bewusst und treten miteinander in Kontakt. Gesellschaftliche Realitäten und Umbrüche beeinflussen unsere Wertewelten und das Selbstverständnis der Freimaurereien seit eh und je. In der Vormoderne war der Tempelbau eher noch ein ausschließlich inneres Bauen, ein moralisches Bauen, noch ganz innerhalb der christlichen Heilsgeschichte. In der Aufklärung erweiterte sich dieser Gedanke: Der Tempelbau säkularisierte sich, wie wir vielleicht mit Koselleck sagen können. Oder mit Hölscher: Die Zukunft wurde mehr und mehr als Dimension gesellschaftlicher Selbstorganisation verstanden. Schnell schimmerte der geschichtsphilosophische Telos in unterschiedlichen Nuancen. Br. Ferdinand Freiligrath und Sr. Maria Deraismes begegneten uns als Sinnbilder ihrer -ismen. Doch Kontraste bestimmen das Symbol: Die Ideen des “Tempelbaus” nach Br. Francis Galton oder in den deutschen 1930er-Jahren lassen uns heute erschaudern. Viel näher erscheinen uns da Br. Carl von Ossietzky oder Sr. Josephine Baker. Das hoffe ich zumindest.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Freimaurerinnen und Freimaurer, ja, Freimaurereien in vielen Facetten, meine lieben Geschwister, aus vielen Perspektiven im Laufe der Zeiten: Alle verbindet die freie Idee eines &amp;#039;&amp;#039;“So geht Mensch!”&amp;#039;&amp;#039;. Ich bin gespannt, was die Diskurse und Aushandlungsprozesse in der Zukunft für uns bereithalten werden. Vielen Dank für die Einladung! Und vielen Dank für euer Engagement!&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;[[Robert Matthees]]&amp;lt;br&amp;gt;Wuppertal, 28.10.2023&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Das “Volk” wird mancherorts wieder zum politischen Erwartungsbegriff, was vielen Mitmenschen Sorge bereitet.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Hoffmann, S.-L.: Der Riss in der Zeit, 2023, S. 318.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;[[Datei:Wuppertal-2023_43-Bejarano.jpg|640px]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;“Lasst euch nicht krallen! Lasst euch nicht auf die ein! Seid dagegen!”&amp;#039;&amp;#039; (Esther Bejarano)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Ich will hier nicht zu politisch werden, darum blende ich hier einfach mal ganz unkommentiert ein Zitat von Esther Bejarano ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Bejarano, E.: Nie schweigen, 2022, S. 30.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie ist vor zwei Jahren von uns gegangen. Als Überlebende der Shoa klärte sie die nachkommenden Generationen auf. — Übrigens hat eine Freimaurerschwester ihre letzten Tage im Israelitschen Krankenhaus Hamburg miterlebt. 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		<author><name>ChristophS</name></author>
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		<title>Robert am 29. Oktober 2023 um 10:40 Uhr</title>
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		<updated>2023-10-29T10:40:28Z</updated>

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([[Robert Matthees]])&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Meine lieben Geschwister, vielen Dank für die Einladung zu eurer Tagung. &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Ich möchte besonders der gastgebende Loge gratulieren für die schönen Räumlichkeiten und die gelungene Organisation vor Ort.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/del&gt;Uns Freimaurerinnen und Freimaurer verbindet ein &amp;#039;&amp;#039;common myth&amp;#039;&amp;#039;, eine gemeinsame, erlebbare Erzählung, die uns irgendwie verbindet.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Harari, Y. N.: Sapiens, 2015, S. 28.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wie sich das Erlebnis und die Wirkung derselben im Laufe der Zeiten gewandelt hat, das ist mein Thema. Wenn wir genau hinschauen, sind es sogar mehrere Komponenten, die in bedeutungstragenden Schichten zusammentreffen. Durch sie werden Erlebnisse in den verschiedenen Spielarten der Freimaurerei, in den verschiedenen Freimaurereien, ermöglicht. — Den Plural habe ich mir bei Br. Manuel Pauli abgeschaut, an dieser Stelle herzliche Grüße nach Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Youtube-Video “Sapere Aude 331 - German freemasonry in Age of Nationalism (1860–1945). Part 1 by Bro Manuel Pauli”, URL: https://www.youtube.com/watch?v=SUFe7gaVQ0c (abgerufen am 22.11.2022); vgl. Youtube-Video “Sapere Aude 333 - German freemasonry in Age of Nationalism (1860 – 1945). Part 2 by Bro Manuel Pauli”, URL: https://www.youtube.com/watch?v=Pucqha48jRE (abgerufen am 22.11.2022).&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Plural hilft mir, die Vielfalt der Landschaften besser zu fassen. — Was ich mit “verschiedenen Schichten” und “Erlebnisse ermöglichen” meine, das wird gleich deutlich werden.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;In meinem Vortrag möchte ich zum Einen überlegen, wie wir historische Erlebnisse am besten in ihrer Fremdheit und Andersheit fassen können, um einseitige, positivistische Betrachtungen zu vermeiden. Dafür wollen wir uns anfangs einen kleinen Werkzeugkasten zusammensuchen, der uns hilft, genau dies zu tun. Denn trotz vermeintlich allgemeingültiger Werte und zeitloser Freimaurersymbole, so bin ich überzeugt, hinterließen diese stets zeitenspezifische Abdrücke. Es geht mir also nicht nur um das, was geschehen ist, sondern vielmehr darum, wie es sich angefühlt haben mag, wie es erfahren und erlebt worden ist. Danach probieren wir den Werkzeugkasten aus: Wie es die Unterüberschriften im praktischen Teil erahnen lassen, geht es darin keineswegs um eine lückenlose Darstellung der Entwicklung der Freimaurereien, nicht um eine Galerie, die in großen historischen Gemälden versucht, einen gesamten Werdegang nachzuzeichnen. Es ist vielmehr eine temporale Spielweise, auf der wir kurz Platz nehmen werden, um ein paar geschichtliche Schnappschüsse zu betrachten, Polaroid-Fotos statt Gemälde, wenn ihr so wollt. Vor allem soll uns der Übergang von einem vormodernen Erleben hinein in die Moderne beschäftigen. Ich denke, das passt ganz gut zu unseren Themen: frühe Rituale usw. Danach bewegen wir uns zurück ins Hier und Jetzt, denn historische Auseinandersetzungen sind immer auch Gegenwartsarbeit, &amp;#039;&amp;#039;“ein Einwirken auf unser heutiges Bild der Welt”&amp;#039;&amp;#039;, wie der Geschichtstheoretiker und Historiker Lucian Hölscher so schön sagt.&amp;lt;ref&amp;gt;Hölscher, L.: Zeitgärten, 2020, S. 189.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;Dies ist der vollständige Text zum deutlich gekürzten Vortrag, den ich am 28.10.2023 zur 41. Jahresversammlung der Forschungsvereinigung [[Frederik]] in Wuppertal gehalten habe. Viel Spaß auf dieser kleinen Zeitreise! 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Denn trotz vermeintlich allgemeingültiger Werte und zeitloser Freimaurersymbole, so bin ich überzeugt, hinterließen diese stets zeitenspezifische Abdrücke. Es geht mir also nicht nur um das, was geschehen ist, sondern vielmehr darum, wie es sich angefühlt haben mag, wie es erfahren und erlebt worden ist. Danach probieren wir den Werkzeugkasten aus: Wie es die Unterüberschriften im praktischen Teil erahnen lassen, geht es darin keineswegs um eine lückenlose Darstellung der Entwicklung der Freimaurereien, nicht um eine Galerie, die in großen historischen Gemälden versucht, einen gesamten Werdegang nachzuzeichnen. Es ist vielmehr eine temporale Spielweise, auf der wir kurz Platz nehmen werden, um ein paar geschichtliche Schnappschüsse zu betrachten, Polaroid-Fotos statt Gemälde, wenn ihr so wollt. Vor allem soll uns der Übergang von einem vormodernen Erleben hinein in die Moderne beschäftigen. Ich denke, das passt ganz gut zu unseren Themen: frühe Rituale usw. 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		<author><name>Robert</name></author>
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