Scharnhorst

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Scharnhorst, Gerhard Johann David von

preußischer General, * 1755, t 1813 in Prag, war Freimaurer.

Quelle: Internationales Freimaurer-Lexikon von Eugen Lennhoff und Oskar Posner (1932)

1806 als Generalstabschef des Herzogs von Braunschweig bei Auerstadt verwundet, dann mit Blücher gefangen, ausgetauscht, bei Preußisch-Eylau Generalquartiermeister von L'Estocq, nach dem Frieden von Tilsit Direktor des Kriegsdepartements, seit 1810 Chef des Generalstabs, Reorganisator des preußischen Heeres auf Grund der allgemeinen Wehrpflicht und dadurch bedeutender Beförderer der militarischen Wiedergeburt Preußens.

Scharnhorst verhandelte nach der Konvention von Tauroggen auf eigene Faust mit den Russen, 1813 wurde er Chef des Generalstabs der Hauptarmee. Auf einer Reise nach Wien starb er in Prag an den Folgen der bei Groß-Görschen erlittenen schweren Verwundung.

Scharnhorst wurde 1779 Mitglied der Loge "Zum goldenen Zirkel" in Göttingen, der neben zahlreichen Offizieren fast alle jungen Dichter des Hainbundes angehörten. 1801 schloß er sich der Loge "Zum goldenen Schiff" in Berlin an; 1813 besuchte er mit Blücher die Loge in Altenburg.