Mozarts Schädel

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Mozarts Schädel

Quelle: Internationales Freimaurer-Lexikon von Eugen Lennhoff und Oskar Posner (1932)


im Salzburger Mozartmuseum. Mozart wurde am 6. Dezember 1791 auf dem Friedhofe zu St. Marx in Wien beigesetzt. Da an diesem Tage heftiges Regen- und Schneewetter herrschte, kehrten die wenigen Freunde, die ihn begleiteten, schon am Stubentor um. Nach einer Mitteilung der "Neuen Zeitschrift für Musik", 1890/52, soll der Totengräber sich die Stelle des Massengrabes, in dem Mozart beigesetzt wurde, gemerkt, und zehn Jahre später beim Ausgraben den Schädel an sich genommen haben. Sein Nachfolger schenkte diesen angeblichen Mozart-Schädel dem Kupferstecher Jakob Hyrtl, von dem er an den bekannten Anatomen Prof. Hyrtl überging. Nach dessen Tode fiel er dem Mozart-Museum in Salzburg zu. Die Echtheit ist jedoch nicht einwandfrei bestätigt.

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