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Aktuelle Version vom 20. Januar 2026, 08:21 Uhr
Autor: Philipp Gerlach
Allegorien
Die Stärke ist eines von mehreren Idealen der Freimaurerei. In der allegorischen Sprache der Freimaurerei wird sie, neben Weisheit und Schönheit, auch als eines der drei kleinen Lichter bzw. als eine der drei Säulen bezeichnet, auf denen die Loge ruht.
Die Stärke steht dabei für die Ausführung des Tempelbaus. Dieser wurde bereits geplant (Weisheit), aber noch nicht vollendet (Schönheit). Entsprechend wird die Stärke in der Trias Weisheit, Stärke, Schönheit meist an 2. Stelle genannt.
Die Stärke wird oft als Säule dorischer Ordnung repräsentiert und mit dem 1. Aufseher bzw. dem Gesellengrad assoziiert.
Interpretation
Der Geselle wirkt nach außen ("Schaue um dich"). Er soll sich liebevoll gegen die Seinen, mild gegen die Nächsten, versöhnlich gegen seine Feinde und barmherzig gegen die Notleidenden zeigen. Hierzu kann Stärke nötig sein, v.a. innere Stärke. Eine solche drückt sich auch darin aus, dass der Geselle streng gegen sich selbst sein und Geduld in schweren Zeiten bewahren soll.
Manifestationen
Symbolische Manifestationen der Stärke sind u.a.
Ein Hammer steht in der Freimaurerei nicht für die Stärke, sondern, je nach Ausführung, für den Meister vom Stuhl (Fäustel) bzw. den Lehrlingsgrad (Spitzhammer).
Siehe auch
- Traktate
