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Der [[Geselle]] wirkt nach ''außen'' ("Schaue um dich"). Er soll sich liebevoll gegen den Seinen, mild gegen die Nächsten, versöhnlich gegen seine Feinde und barmherzig gegen die Notleidenden verhalten. Es kann sich bei der Stärke aber ebenso um | Der [[Geselle]] wirkt nach ''außen'' ("Schaue um dich"). Er soll sich liebevoll gegen den Seinen, mild gegen die Nächsten, versöhnlich gegen seine Feinde und barmherzig gegen die Notleidenden verhalten. | ||
Es kann sich bei der Stärke aber ebenso um ''innere'' Stärke handeln. Der Geselle soll ja streng gegen sich selbst und geduldig in schweren Zeiten sein. | |||
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Version vom 15. Januar 2026, 11:58 Uhr
Autor: Philipp Gerlach
Die Stärke ist eines der der drei kleinen Lichter der Freimaurerei (gemeinsam mit Weisheit und Schönheit).
Allegorien
Die Stärke ist eines von mehreren Idealen der Freimaurerei. In der allegorischen Sprache der Freimaurerei wird sie auch als eine der drei Säulen bezeichnet, auf denen die Loge ruht.
Die Stärke steht dabei für die Ausführung des Tempelbaus. Dieser wurde bereits geplant (Weisheit), aber noch nicht vollendet (Schönheit). Entsprechend wird sie häufig an 2. Stelle der Trias Weisheit, Stärke, Schönheit genannt, den drei kleinen Lichtern der Freimaurerei. Die Stärke wird oft als Säule dorischer Ordnung repräsentiert und mit dem 1. Aufseher bzw. dem Gesellengrad assoziiert.
Interpretation
Der Geselle wirkt nach außen ("Schaue um dich"). Er soll sich liebevoll gegen den Seinen, mild gegen die Nächsten, versöhnlich gegen seine Feinde und barmherzig gegen die Notleidenden verhalten.
Es kann sich bei der Stärke aber ebenso um innere Stärke handeln. Der Geselle soll ja streng gegen sich selbst und geduldig in schweren Zeiten sein.
Manifestationen
Manifestationen der Stärke sind u.a.
Ein Hammer steht in der Freimaurerei nicht für die Stärke, sondern, je nach Ausführung, für den Meister vom Stuhl (Fäustel) bzw. den Lehrlingsgrad (Spitzhammer).
Siehe auch
- Traktate
