Gerard van Swieten

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Gerard van Swieten

Quelle: Internationales Freimaurer-Lexikon von Eugen Lennhoff und Oskar Posner (1932)

Berühmter niederländischer Arzt, * 1700, t 1772, als Nachfolger von Boerhave nach Wien berufen, Leibarzt der Kaiserin Maria Theresia, Leiter des gesamten österreichischen Medizinwesens, Kämpfer gegen jede Art von Aberglauben, der Großen Anteil daran hatte, daß das Unterrichtswesen und die Zensur dem Einfluß der damals sehr mächtigen Jesuiten entzogen wurde und ein modernes Gesicht bekamen. Van Swieten war Freimaurer.

Bild rechts: Die habsburgische Regentin Maria Theresia hatte Van Swieten nach Wien geholt. In Sachen Freimaurerei waren die beiden wohl nicht ganz einig; das ändert nichts daran, dass Gerhard van Swieten bald einer ihrer wichtigsten Helfer und Ratgeber bei der Umsetzung ihrer Modernisierungspolitik wurde. Also erscheint es nur logisch, dass sein Standbild ein Jahrhundert nach ihrem Tod bei der Errichtung des großen Wiener Maria-Theresien-Denkmals am Wiener Ring eine der 24 Berühmtheiten darstellt, die zu ihren Füßen platziert wurden: in der Gruppe Kunst und Wissenschaft sogar als Nummer 1. - Von diesen sechs Figuren waren vier Freimaurer: Außer Van Swieten der Jesuit, Priester und Numismatiker Joseph Hilarius Eckhel (2), Joseph Haydn (5) und Wolfgang Amadeus Mozart (6), letzterer als Bub, wohl weil das Wunderkind im zarten Alter von sechs Maria Theresia vorspielen und dann angeblich auf ihrem Schoß sitzen durfte. Als sie starb war er 24.
Weitere Details zum Denkmal und zum Thema Maria Theresia und die Freimaurer.


Aus der Festschrift der Loge "Kosmos" in Bonn:

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