Logenhaus Welckerstraße: Unterschied zwischen den Versionen
| Zeile 207: | Zeile 207: | ||
=Geschichte= | =Geschichte= | ||
Ein Vorgängerbau des heutigen Logenhauses befand sich an der großen Drehbahn, in unmittelbarer Nachbarschaft zur heutigen Welckerstr. Der klassizistische Bau wurde 1800 vom [[Freimaurer]] und Architekten [[Axel Bundsen]] im Auftrag der [[V5|Vereinigten fünf Logen]] errichtet. Es war vermutlich das erste Logenhaus in Deutschland, das zu ebendiesem Zweck gebaut wurde. Es überstand den Großen Brand von Hamburg (1842) und diente in der Zeit danach zeitweise auch als Börse, Handelsgericht und Obdachlosenheim. <ref name= | Ein Vorgängerbau des heutigen Logenhauses befand sich an der großen Drehbahn, in unmittelbarer Nachbarschaft zur heutigen Welckerstr. Der klassizistische Bau wurde 1800 vom [[Freimaurer]] und Architekten [[Axel Bundsen]] im Auftrag der [[V5|Vereinigten fünf Logen]] errichtet. Es war vermutlich das erste Logenhaus in Deutschland, das zu ebendiesem Zweck gebaut wurde. Es überstand den Großen Brand von [[Hamburg]] (1842) und diente in der Zeit danach zeitweise auch als Börse, Handelsgericht und Obdachlosenheim. <ref name="Appel" /> | ||
1891 bezogen die [[V5|Vereinigten fünf Logen]] ein neues [[Logenhaus]] in der Welckerstr. 8. Das neue, repräsentative | 1891 bezogen die [[V5|Vereinigten fünf Logen]] ein neues [[Logenhaus]] in der Welckerstr. 8. Das neue, repräsentative Haus wurde vom [[Freimaurer]] und Architekten [[Arthur Viol]] im neo-palladianischem Stile errichtet. Am Giebel befand sich ein [[allsehendes Auge]], im Haupttempel eine überlebensgroße Statue [[Friedrich Ludwig Schröder]]s. Es diente als Hauptsitz der 1811 gegründeten [[Große Loge von Hamburg|Großen Loge von Hamburg]]. Das alte [[Logenhaus]] in der Drehbahn wurde daraufhin abgerissen.<ref name=„Appel“ /><ref name=„Wiebe“ /> | ||
Das neue [[Logenhaus]] in der Welckerstraße wurde, nach [[Dunkle Zeit|dem Verbot der Freimaurerei]], auf Anordnung der Nationalsozialisten 1937 abgerissen. | |||
1971 wurde durch den Architekten [[Gerd Pempelfort]] ein Nachfolgebau errichtet. Das neue und bis heute bestehende Logenhaus in der Welckerstr. 8 ist deutlich weniger repräsentativ als seine Vorgängerbauten. Büro. XXX. | |||
[[Datei:LogenhausWelckerstraße.jpg|thumb|350px]] | [[Datei:LogenhausWelckerstraße.jpg|thumb|350px]] | ||
| Zeile 216: | Zeile 220: | ||
[[Datei:Etikett1.jpg|thumb|Entwurf für ein Weinetikett]] | [[Datei:Etikett1.jpg|thumb|Entwurf für ein Weinetikett]] | ||
[[Datei:RauherStein.jpg|thumb|Entwurf für ein Weinetikett]] | [[Datei:RauherStein.jpg|thumb|Entwurf für ein Weinetikett]] | ||
=Referenzen= | |||
<references> | |||
<ref name=„Appel“>Appel, R (2000). Schröders Erbe. 200 Jahre vereinigte Fünf Hamburgische Logen. <i>Große Loge von Hamburg</i></ref> | |||
<ref name="Wiebe">Wiebe, Carl (1905). <i>Die große Loge von Hamburg und ihre Vorläufer.</i></ref> | |||
</references> | |||
Version vom 21. März 2026, 11:00 Uhr
Diese Seite befindet sich noch im Aufbau (Stand 13.3.2026)
Logen
Im Logenhaus arbeiten folgende Logen:
Distriktloge
| Name | Orient | Großloge | Matrikel Nr | Weblink |
|---|---|---|---|---|
| Distriktloge Hamburg | Hamburg | AFuAMvD | — | Distriktloge Hamburg |
Johannislogen
Vertiefungsgrade
| Name | Orient | Großloge | Matrikel Nr | Weblink |
|---|---|---|---|---|
| Anglo-Hanseatic, Royal Arch Chapter | Hamburg | BFG | 6 | Anglo-Hanseatic, Royal Arch Chapter |
| Rope and Anchor Lodge of Mark Master Masons | Hamburg | BFG | 1782 | Rope and Anchor Lodge of Mark Master Masons |
| Tor zur Welt | Hamburg | AASR | 66 | Tor zur Welt |
| Pflicht und Tat | Hamburg | AASR | 81 | Pflicht und Tat |
| Unitas Cordum | Hamburg | AASR | 69 | Unitas Cordum |
Geschichte
Ein Vorgängerbau des heutigen Logenhauses befand sich an der großen Drehbahn, in unmittelbarer Nachbarschaft zur heutigen Welckerstr. Der klassizistische Bau wurde 1800 vom Freimaurer und Architekten Axel Bundsen im Auftrag der Vereinigten fünf Logen errichtet. Es war vermutlich das erste Logenhaus in Deutschland, das zu ebendiesem Zweck gebaut wurde. Es überstand den Großen Brand von Hamburg (1842) und diente in der Zeit danach zeitweise auch als Börse, Handelsgericht und Obdachlosenheim. [1]
1891 bezogen die Vereinigten fünf Logen ein neues Logenhaus in der Welckerstr. 8. Das neue, repräsentative Haus wurde vom Freimaurer und Architekten Arthur Viol im neo-palladianischem Stile errichtet. Am Giebel befand sich ein allsehendes Auge, im Haupttempel eine überlebensgroße Statue Friedrich Ludwig Schröders. Es diente als Hauptsitz der 1811 gegründeten Großen Loge von Hamburg. Das alte Logenhaus in der Drehbahn wurde daraufhin abgerissen.[2][3]
Das neue Logenhaus in der Welckerstraße wurde, nach dem Verbot der Freimaurerei, auf Anordnung der Nationalsozialisten 1937 abgerissen.
1971 wurde durch den Architekten Gerd Pempelfort ein Nachfolgebau errichtet. Das neue und bis heute bestehende Logenhaus in der Welckerstr. 8 ist deutlich weniger repräsentativ als seine Vorgängerbauten. Büro. XXX.
Referenzen
- ↑ Referenzfehler: Es ist ein ungültiger
<ref>-Tag vorhanden: Für die Referenz namensAppelwurde kein Text angegeben. - ↑ Appel, R (2000). Schröders Erbe. 200 Jahre vereinigte Fünf Hamburgische Logen. Große Loge von Hamburg
- ↑ Referenzfehler: Es ist ein ungültiger
<ref>-Tag vorhanden: Für die Referenz namens„Wiebe“wurde kein Text angegeben.
Referenzfehler: Das in <references> definierte <ref>-Tag mit dem Namen „Wiebe“ wird im vorausgehenden Text nicht verwendet.
